Kunst geht fremd

Vierzehn unterfränkische Museen mit unterschiedlichen Konzepten und Schwerpunkten tauschen zum achten Mal ihre Kunst. Sie präsentieren 14 Ausstellungsstücke in einem neuen regionalen Umfeld, in fremder Atmosphäre und verändertem Kontext.

"Kunst geht fremd" sieht in diesem Jahr rot. Aber keine Angst - die beteiligten Museen verlieren nicht die Beherrschung. Vielmehr sind sie Kunstwerke, die sie vom 24. Juli bis zum 4. November 2018 an ungewohnten Standorten zeigen, Sinnbild jener Farbe, die nicht nur für Aggression und Zorn, sondern auch für Leben, Leidenschaft und Liebe steht. Zu den Museen die mitmachen, zählen auch die Museen Schloss Aschach. Sie zeigen im Schlosspark "Der Aufschwung des Drachen". 

KunstGehtFremd2018_Drache_FotografinJosefineGloeckner

Der Aufschwung des Drachen
Heiko Herbert und Matthias Martin, 2014
(Alt)eisen und Recyclingeisenteile; 2,50 m hoch

Künstlerische Wiederverwertung
Rotgühende Metallteile hat Heiko Herbert aus diversen Johannisfeuern in Orten an der Volkacher Mainschleife ausgelesen und gesammelt. Es handelt sich dabei meist um Fundstücke, die von landwirtschaftlichen Geräten stammen. Zusammen mit Matthias Martin verarbeitete er die Fragmente zur Skulptur eines Lindwurms. Diese wurde 2016 von der Stadt Volkach erworben und fand ihren Standort im Hof des Museums Barockscheune.

Sage als Ausgangspunkt
Nicht ohne Grund, denn es geht die Sage um, dass im Stadtgraben von Volkach dereinst ein Lindwurm hauste, der Unheil, Krankenheit und Tod über die Bevölkerung brachte. Mit dem Austrocknen des Grabens zeigte die Stadt dem Unwesen die rote Karte. Seiner Lebensgrundlage beraubt, zog der Lindwurm, Blut und Feuer spuckend, ab. Genau diesen Moment haben die beiden Künstler mit ihrer Skulptur festgehalten, die für "Kunst geht fremd" vom Museum Barockscheune Volkach an die Museen Schloss Aschach ausgeliehen wurde.

 

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Ansprechpartner:
Museen Schloss Aschach
Schlossstraße 24
97708 Bad Bocklet
Aschach
Tel: 09708 704188-0
Fax: 09708 704188-50

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